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Mierscheid, Helene: Vokuhila Als scheiße aussehen Mode war

Artikelnummer: 978-3-423-34832-4

Viele humorvolle Anekdoten aus dem Leben einer Jugendlichen in den 80ern

Gewicht: 0.291 kg

Rezension:

„Die wilden80“ heißt der bunt auf den Schnitt gedruckte Untertitel dieses Buches und abwechslungsreich wie dessen Farben sind auch die Rückblicke in das Leben einer Jugendlichen und Bonner Studentin in den 80er Jahren.
Wenn wir über 50 unseren Kindern von unserer Jugend erzählen, schauen sie schon etwas irritiert. Nicht jeder hatte einen Computer, ganz zu schweigen von so etwas wie Handys oder weitgehend vorhandenem öffentlichen Nahverkehr. Wie konnten wir unser Leben damals nur organisieren?

Helene Mierscheid erzählt dies sehr humorvoll in vielen unabhängigen Kapiteln, die sich um unterschiedliche Alltagsthemen von Jugendlichen drehen. Anfangs wird so lustig erzählt, dass ich öfters laut auflachte. Das nimmt im Laufe des Buches etwas ab, aber humorvoll bleiben die Erlebnisse. Das hängt allerdings auch mit Mierscheids Herkunft zusammen, die sie selbst so beschreibt:
„Man sagt, es gibt vier Diskriminierungsstufen: weiblich, katholisch, Arbeiterkind und vom Land.“ Das bietet manche Erlebnisse, die Stadtbewohner nicht kannten. Endlich ein Buch, in dem sich auch Randgruppen wiederfinden.

S. Brink

Verlagsinformationen:

DISCO,CLOGS UND SCHULTERPOLSTER

»Man sagt, es gibt vier Diskriminierungsstufen: weiblich, katholisch, Arbeiterkind und vom Land. Jetzt kennen Sie mich - Helene Mierscheid. Da, wo ich herkomme, waren wir nicht die ›Generation Golf‹, wir waren höchstens die ›Generation Minigolf‹!« Mit viel Witz und Elan lässt Helene Mierscheid ihre Jugend in den 80ern Revue passieren. Damals trug man Clogs und Schulterpolster, nähte Bordüren an die Jeans, versuchte sich an der Farrah-Fawcett-Lockenmähne und anderen modischen Auswüchsen.

Das Leben der Landjugend

Für eine Frau ziemlich groß geraten, hatte Helene ernsthafte Bedenken, ob sie wohl jemals einen Mann finden würde - in ihrer Heimat, dem Odenwald, wohl eher nicht. »Wer Freunde sucht, sollte besser in der Stadt wohnen. Auf dem Land ist es ungleich schwieriger, Anschluss zu finden, was zum großen Teil an der eingeschränkten Auswahl liegt. Das Leben der Landjugend findet im Verborgenen statt - in Cliquen, wie man den Freundeskreis früher noch nannte. Da war es wichtig, zu den Angesagten zu gehören, weil man sonst abgeschrieben war. Also wohin mit mir?«

Eine Zeitreise in die 80er

Politisch war man gegen den Krieg und für »ein bisschen Frieden«, für »Petting statt Pershing«, trug aber gerne Militärparkas - solcher Widersprüche gab es mehr. Vom ersten Cluburlaub mit Neckermann und dem Elend der Zahnspange bis zum Ende eines Feindbildes (Franz Josef Strauß stirbt): eine Zeitreise in die 80er mit erschreckend hohem Wiedererkennungseffekt!

© dtv

weitere Titel der Autorin

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Format
kartoniert
Seiten
255
Jahr
2015
Verlag
dtv
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