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McLaughlin, Tom: Die Geschichtenmaschine

Artikelnummer: 978-3-­85581-­549-­4

Elliott malt mit der Schreibmaschine Geschichten

Gewicht: 0.38 kg

Rezension:

Elliott findet eine Schreibmaschine und zufällig heraus, dass man mit ihr Buchstaben schreiben kann. Er glaubt, eine Geschichtenmaschine gefunden zu haben und beginnt daraufhin, mit der Maschine Geschichten zu schreiben. Doch weil ihm die Buchstaben durcheinander purzeln, ist er mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Zufällig entdeckt er aber, dass er mit den Buchstaben auch Bilder erschaffen kann und lässt die Maschine nun Geschichten in Bildern erzählen.
Die große Beanspruchung aber zerstört die Maschine. Während der Finder Elliott nach etwas Neuem zur Beschäftigung sucht, entdeckt er aber, dass es gar nicht die Maschine war, die die Geschichten erzählt hat, sondern er selbst. Mit Papier und Pinsel erschafft er nun weitere Geschichten.

Das Buch lässt mich für eine Rezension etwas zwiespältig zurück. Zum einen ist es eine schön erzählte und illustrierte Geschichte, die Kindern sicher viel Freude bereitet und in vielen Punkten inspirierend ist. Kinder erfahren, dass sie, wie sie es hoffentlich aus Bilderbüchern kennen, auch selber Geschichten mit von ihnen geschaffenen Bildern erzählen können. Gerade für Vorschulkinder, die ja noch nicht schreiben können, eine große Motivation. Diese jüngeren Kinder sind es auch, an die sich das Bilderbuch vorrangig wendet, weshalb die folgende Kritik vielleicht nicht ganz so scharf zu werten ist.

Elliott weicht vom Schreiben auf das Malen aus, weil er beim Schreiben zu viele Fehler macht. Bei meiner Lehrtätigkeit beobachte ich immer wieder, dass die Kinder nicht mehr in der Lage sind sich mit etwas auseinanderzusetzen, wenn es Probleme bereitet. Erst recht nicht, wenn es nicht um etwas geht, für das sie sich selbst entschieden haben, wie das Schreiben lernen. Diese Einstellung unterstützt das Buch, weil Elliott ja eigentlich schon schreiben kann, es nur mit der Rechtschreibung noch nicht klappt und er durch die Bilder diese Anforderung umgeht.

Die einzelnen Wörter und Bilder, die auf den Illustrationen zu sehen sind erzählen keine Geschichten. Das nimmt erwachsenen Vorlesern die Möglichkeit, die kleinen Betrachter dazu aufzufordern Elliotts Geschichten anhand der Bilder zu erzählen. Auch begeistert es mich persönlich nicht, bei den Wörtern ein „Päng peng Penk!!!“ zu entdecken.

Insgesamt empfehle ich das Buch trotzdem, wegen seiner vielen positiven Seiten.

S. Brink

Verlagsinformationen:

Elliott hat eine eigenartige Maschine gefunden. Sie blinkt nicht und brummt nicht. Sie hat keinen Knopf zum Ein­ und Ausschalten. Doch plötzlich findet er heraus, was man mit der Maschine anstellen kann, und ohne es zu merken wird er zum Geschichtenerzähler …

© Bohem Verlag

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Format
gebunden
Seiten
26
Jahr
2014
Verlag
Bohem
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