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Martin, Andrea: Die Monsterprüfung - Die Geheimnisse von Oaksend

Artikelnummer: 978-3-570-17613-9

Robin bekommt das Schutzmonster Melvin zugeteilt

Rezension/Werbung:

Robin leidet sehr unter den Schikanen seiner Mitschüler, die ihn nicht nur mit Worten drangsalieren. An einem Tag, als es mal wieder besonders schlimm ist, kommt ihm unerwartet Melvin zu Hilfe. Das pelzige Wesen stellt sich ihm als sein persönliches Schutzmonster vor.

Von nun an wohnt er in einem geheimen Zimmer auf dem Dachboden, so dass Rufus, Robins Großvater, der aber sowieso oft unterwegs ist, ihn nicht entdecken kann. Da Melvin aber selbst noch ein Monster in Ausbildung ist und ihm noch die Abschlussprüfung bevorsteht, braucht er auch Robins Hilfe. So begeben sie sich zusammen auf die Suche nach den „acht Säulen“, der Prüfungsaufgabe Melvins.

Aber auch, wenn Melvin ihm nur zur Seite steht, bleibt noch einiges für Robin zu erledigen, da in der Stadt üble Dinge vor sich gehen, denen er auf den Grund gehen möchte.

Dabei erleben Sie einige Abenteuer, die nicht gerade ungefährlich sind und ihnen zeigen, wer wirklich ihr Freund ist.

Robin kann man zu Beginn einfach nur bedauern. Er lebt bei seinem Großvater in einem alten, heruntergekommenen Haus. Diesem scheint er egal zu sein, was sich auch darin zeigt, dass er nicht anständige gekleidet ist, kein gutes Essen und keine Aufmerksamkeit erhält, außer er soll Erledigungen machen. Zudem wird der nach der Schule von Klassenkameraden gemobbt, geschlagen und seine Sachen werden weggeschmissen.

Melvin wird ihm von der Gemeinschaft der Monster als Schutzmonster zugewiesen. Durch seine besonderen Fähigkeiten hilft er ihm aus mancher Not. Da sich Monster normaler Weise unsichtbar machen, weiß niemand von ihm und man wundert sich über manche Vorkommnisse. Robin und Melvin versuchen auch herauszufinden, was die „acht Säulen“ sind, deren Bedeutung Melvin für seine Prüfung erläutern soll.
Bei der Erledigung dieser Aufgabe lernt der Leser die Stadt Oaksend und viele ihrer Bewohner kennen, von denen jeder ziemlich eigen ist und die man sich gut vorstellen kann.

Die Geschehnisse sind spannend und gut nachvollziehbar, die guten Figuren sympathisch, die schlechten umso unsympathischer. Archetypen werden dazu leicht übertrieben dargestellt. Dadurch ist der Roman nicht nur durch das Vorkommen von Monstern mit ihren magischen Fähigkeiten weitab von jeder Realität sondern auch durch die Darstellung der Charaktere, die so nicht wirklich existieren.

Rufus, Robins Großvater ist Ethnologe und damit interessiert an fremden Völkern und Geschichte. Das kann auch beim Leser Neugierde auf diese Themen wecken und da Computer in diesem Buch nicht unbedingt eine Rolle spielen, lernen Kinder, dass man sich Wissen tatsächlich auch über Bücher aneignen kann. Was mir nicht gefällt ist die verwendete Sprache der unsympatischen Figuren. Ihre Ausdrucksweise ist sehr rüde, beleidigend und absolut niveaulos, wird aber nicht als solche kritisch bewertet. Am Ende klebt der Schaukelstuhl der alten, ungeliebten Nachbarin mit ihr darin, um gekippt am Boden, was als lustig dargestellt wird. Als etwas unfair empfinde ich die Aufgabenbewertung für Melvin. Er reicht zwei Lösungen für die Frage nach den acht Säulen ein, die in Bezug auf die Fragestellung durchaus richtig waren.

Das Buch wurde von Max Meinzold mit schwarz-weiß-Bildern illustriert. Auch werden Briefe und Nachrichten gemalt und nicht nur mit ihrem Text dargestellt und manch wörtliche Rede, in ihrem Tonfall durch andere Druckart hervorgehoben, was den Text angenehm auflockert.

Obwohl ich die Handlung als kindgerecht und spannend erachte und die Charaktere gut dargestellt sind, konnte ich mich nicht in sie hinein versetzen und auch das Buch vermochte mich nicht zu fesseln. Andere Rezensionen zeigen jedoch, dass dies wohl ein sehr individuelles Gefühl ist.

Das Buch ist der Auftakt zu einer Fantasyreihe.

© Stefanie Brink buchinformationen

Verlagsinformationen:

Robin & Melvin – zwei Freunde wie Monsterspucke und Hortensiensaft

Robin kann es nicht fassen, als eines Nachts Melvin vor ihm steht. Ein echtes Monster, mitten in seinem Zimmer! Und er selbst hat es gerufen! Als angehendes Schutzmonster (Warmblut, Europäisch-Langhaar, Blue Tabby) ist es Melvins Aufgabe, seinen Schützling vor Unheil jeder Art zu bewahren. Und das hat Robin auch dringend nötig. Nur was, wenn die bekannte Welt plötzlich aus den Fugen gerät? Mit seinem Hatchpatch, einer Art magischem Expresstunnel, schafft es Melvin, seinen Freund zunächst in Sicherheit zu bringen. Doch Melvin ist nicht das einzige Monster in Oaksend und nicht alle Monster kommen in guter Absicht …

Oaksend ist ein magischer Ort. Unweit der kleinen Stadt, beim alten Druidenstein, gibt es laut einer Sage eine Verbindung zwischen der Menschenwelt und der Mentora, der Welt der Monster. Robin ahnt davon nichts, bis er eines Tages aus Versehen einen Notruf absetzt und damit das Tor öffnet zu einem Kosmos erstaunlicher Kreaturen und dunkler Geheimnisse, wie er sie bislang nur aus seinen Träumen kannte.

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

© Cbj

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Format
gebunden
Seiten
311
Jahr
2019
Verlag
Cbj
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