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Jungwirth, Andreas: Kein einziges Wort

Artikelnummer: 978-3-473-40114-7

Simon wird bedroht. Er soll nichts über das Verbrechen erzählen, von dem er weiß.

Gewicht: 0.62 kg

Rezension:

Der Umzug aus der Stadt hinaus in eine Vorortsiedlung ist schwer für Simon. Er spricht nicht mehr und grenzt sich damit aus. Nur der etwas ältere Chris wird zu einer Art Freund. So ist Simon eines Tages allein auf den Feldern unterwegs als er einen geköpften Hund und einen Zettel mit dem Wort „Letzte Warnung“ findet. Noch vor Ort, als die Polizei und der kauzige Hundebesitzer eintreffen, merkt er, dass irgendetwas nicht stimmt. Von dem Zettel jedoch erzählt er nichts.
Als der Hundebesitzer erst verprügelt wird und man ihm später das Haus ansteckt ist klar, dass mehr hinter der Sache steckt. Die Drohungen, die telefonisch gegen ihn ausgesprochen werden, bewegen Simon jedoch dazu, weiterhin zu schweigen.
Seine Eltern merken, dass etwas nicht stimmt und schicken ihn in den Ferien zu seiner Großmutter und deren Lebensgefährten. Dort ist auch dessen Enkelin Silke, zu der Simon viel Vertrauen findet und die selbst auch mit Problemen zu kämpfen hat. Gemeinsam helfen sie erst Simons großer Schwester, die den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hatte und fahren schließlich gemeinsam zu seinem Elternhaus.
Ihre Nachforschungen zu dem Hundemord und den anschließenden Geschehnissen bringen sie in große Gefahr.

Das Buch richtet sich an junge Leser ab 12 Jahren, für die es von Inhalt und Sprache her auch passt. Wie der Titel schon suggeriert, geht es hauptsächlich um Simons Zweifel und Ängste, ob er etwas von seinem Wissen über die Hintergründe der Anschläge auf den alten Herrn Moos erzählen soll. Durch die Nebenfiguren seiner Schwester, seinem Freund und Silke werden zudem weitere Problemthemen angesprochen. Trotzdem ist der Roman nicht moralisierend und in weiten Teilen spannend. Andreas Jungwirth bietet zahlreiche Denkanstöße, wobei er sich gut in den jugendlichen Adressaten hinein versetzt. Sprache, Handeln und Denken der Figuren eigenen sich dazu, dass der Leser sich identifiziert.
Irritierend ist die gewählte Typografie. Immer wieder sind einzelne Wörter bis Sätze in Großbuchstaben wiedergegeben. Der Sinn dieser Aktion erschließt sich jedoch nicht.

Im ganzen liegt hier ein spannender Jugendroman mit vielen Anregungen vor.

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

© S. Brink

weitere Titel des Autors

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Format
gebunden
Seiten
349
Verlag
Ravensburger
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